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YouTube bietet eigenen Streaming-Service an

Mit YouTube Music bietet die bekannte Video-Plattform nun einen eigenen Streamingdienst und möchte mit Spotify & Co konkurrieren. Mit dem angebotenen Premium-Service hat die Video-Plattform eventuell auch eine Überlebenschance.

Generell unterscheidet sich der neue Streamingdienst „YouTube Music“ nicht von anderen Streamingdiensten: Es kann nach Songs, Alben, Playlists und Interpreten gesucht werden. Wie auf der Video-Plattform können Songs auch über Textzeilen gefunden werden. Die Bezahl-Version der Musikplattform ist werbefrei, die kostenfreie Version spielt ab und an Werbung ein. Ein i-Tüpfelchen auf YouTube sind die eingebundenen Musik-Videos, aber auch Videos von Live-Auftritten.

 

Videoeinbindung als Alleinstellungsmerkmal

Diese Einbindung von Videomaterial setzt YouTube von den anderen Streamingdiensten ab – denn hier setzt die Plattform auf ihre Expertise in diesem Gebiet. Für einen geringen Aufpreis kann die Video-Plattform an sich ebenso werbefrei genutzt werden, was sich vor allem für Viel-Nutzer lohnen kann. Hier lässt sich auch der häufig kritisierte Mechanismus umgehen, der YouTube-Videos nicht im Hintergrund spielen lässt.

 

Weiterhin löst die Premium-Version „YouTube Red“ ab: Das heißt, Premium-Nutzer haben von nun an Zugriff auf die YouTube-eigenen Filmproduktionen, die bislang in Deutschland nicht legal erreichbar waren. Ebenso können ausgewählte Videos zum späteren Ansehen heruntergeladen werden.

 

Kann das Geschäftsmodell überzeugen?

Es scheint als hätte YouTube ein Bezahlmodell für den angebotenen Videocontent gefunden. Für YouTube-Fans und Viel-Nutzer ist das Angebot „YouTube-Premium“ inklusive des Services „YouTube Music“ ein attraktives Angebot. Ansonsten werden Spotify-Nutzer ohne Videoaffinität möglicherweise zunächst keinen Wechselgrund sehen, da sich die Angebote einfach zu sehr ähneln.

26.06.2018