MEP-Praxisbeispiel für Grundschulen

Bild: Martin Storz

Ein Medienentwicklungsplan (MEP) ermöglicht jeder Schule eine strukturierte Vorgehensweise hin zu einem passgenauen Medienbildungskonzept. Das Angebot MEP-Online des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) begleitet Sie dabei Schritt für Schritt. Wir haben für Sie ein anonymisiertes Beispiel für einen konkreten Medienentwicklungsplan aus einer Grundschule sowie weitere Beispiele aus der Praxis bereitgestellt.

Anonymisiertes Beispiel: Ein vollständiger Medienbildungsplan

Bild: LMZ

Hier finden Sie einen umfassenden Medienentwicklungsplan. Anhand konkreter Entstehungsdaten können Sie sehen, wie sich das Kollegium kontinuierlich mit der Thematik befasst und daran weiter gearbeitet hat. Die Größe der zweizügigen Grundschule umfasst 16 -20 Lehrkräfte und bis zu 200 Schülerinnen und Schüler. Seit Februar 2015 gibt das Kollegium im Rahmen des Referenzschulmodells Wissen und Erfahrungen an andere Schulen weiter.

 

MEP-Praxisbeispiel

Beispiel: Medienbildungskonzept der Nonnenbachschule Kressbronn

Bild: Gemeinde Kressbronn

Seit dem 1. September 2016 gehört die Nonnenbachschule in Kressbronn zu unseren Referenzschulen. In Kressbronn beschulen 16 bis 20 Lehrkräften (inklusive Teilzeitkräften) über 200 Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich haben sie sich als Referenzschule zur Aufgabe gemacht, nicht nur Medienbildung im Unterricht zu vermitteln, sondern ihre Erfahrungen, Ideen und Tipps auch an andere Schulen des Kreises weiterzugeben. Ihr erstes Konzept zeigt auf, wie diese vielfältigen Aufgaben organisiert wurden.

 

MBK der Nonnenbachschule Kressbronn

Beispiel: Medienbildungskonzept der Herzog-Philipp-Verbandsschule Altshausen

Bild: Herzog-Philipp-Verbandsschule

Das Team der Herzog-Philipp-Verbandsschule in Altshausen bei Ravensburg (mit über 200 Schülerinnen und Schülern und über 20 Lehrkräften) hat sich mit Beginn des Schuljahres 2016/17 als Referenzschule für Medienbildung auf den Weg gemacht und ein erstes Konzept entwickelt (Stand 24.1.17). Darin findet man nicht nur die Ziele der Schule in Abstimmung mit dem neuen Bildungsplan und ein daraus folgendes didaktisch-methodisches Konzept mit hilfreichen Leitfragen, sondern auch eine kurze Beschreibung der Aufgaben einer Referenzschule sowie einen Fortbildungsplan und ein schuleigenes Mediencurriculum in Form eines Kompetenzrasters. Als nächsten Schritt plant die Schule die Erstellung einer Übersicht von Medienbildungsthemen in den einzelnen Fächern.

 

MBK der Herzog-Philipp-Verbandsschule

Beispiel: Medienbildungskonzept der Grundschule Fahrnau

Bild: Grundschule Fahrnau

Die Grundschule Fahrnau ist seit 1. Mai 2016 Referenzschule für Medienbildung. Die umfangreiche Darstellung Ihrer medienpädagogischen Arbeit geht über ein Medienbildungskonzept schon weit hinaus, weswegen wir hier nur den Teil veröffentlichen, der für ein Medienbildungskonzept erforderlich ist. Die nicht veröffentlichten Teile erkennen Sie noch im Inhaltsverzeichnis. An der Grundschule Fahrnau werden über 200 Schülerinnen und Schüler von elf bis 15 Lehrkräften betreut. Lehrkräfte anderer Schulen im Landkreis können hier hospitieren oder sich an Referenzschulnachmittagen medienpädagogisch weiterbilden.

 

MBK der Grundschule Fahrnau

Beispiel: Medienbildungskonzept der Grundschule Berau

Bild: Grundschule Berau

Die Grundschule Berau in Ühlingen-Birkendorf ist mit weniger als 50 Schülerinnen und Schülern und zwei bis fünf Lehrkräften (inkl. Teilzeitkräfte, Schulpfarrer etc.) seit 2015 eine unserer kleinsten aber auch aktivsten Referenzschulen. Medienerziehung ist in Berau nicht nur fester Bestandteil des Unterrichts, sondern wird in zahlreichen Fortbildungen auch an Lehrkräfte anderer Grundschulen weitergegeben. Das Medienbildungskonzept wurde im Laufe der Zeit jährlich erweitert und aktualisiert.

 

MBK der Grundschule Berau